Architektur spiegelt gesellschaftliche, politische und kulturelle Strömungen wieder und hält diese als ein Zeuge der Zeit fest. Die Integration des Neuen gilt es mit großer Kreativität und Sensibilität zu lösen. Unsere bestehenden Dörfer und Städte bilden dabei die Strukturen, die dieses Spannungsfeld erzeugen. Ganzheitliche Konzepte sollen hierbei vorrangig Wert auf nachhaltige und ökologische Lösungen legen.
Die Auswahl der Baustoffe kann bereits in der Frühphase der Planung einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Die Eignung und Umweltverträglichkeit und deren Rückführung in technische oder natürliche Kreisläufe bildet dabei einen wichtigen Grundsatz. Neben der Senkung des Energiebedarfs sind zudem auch flächensparendes Bauen und die Schonung von Naturräumen wichtige ökologische Aspekte zum nachhaltigen Bauen bzw. zur nachhaltigen Entwicklung in der Architektur.
Nachhaltig ist eine Entwicklung, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“
(Brundtland-Bericht 1987)
Nachhaltiges und ökologisches Bauen prägt die Umwelt von morgen. Daher ist heutige Architektur und heutiges Bauen mit großer Verantwortung verbunden.